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20. März 2019

Medical Valley Award: So geht Zukunft

By Jonathan-439 Views-No Comment

Innerhalb kürzester Zeit Informationen über Blut und Proteine sammeln. Inkontinenz durch ein einziges Implantat beseitigen. Oder die RNA – die Sequenz, aus der genetische Informationen in Proteine übersetzt werden – mittels eines Knopfdrucks in Zellen detektieren. Alles nur Zukunftsmusik? Das stimmt, diese Technologien gibt es nicht – noch nicht. Aber all diese Projekte werden heute schon entwickelt, in der Metropolregion Nürnberg oder, wie man es in Fachkreisen nennt: dem Medical Valley. 

Diesen Namen hat die Region vor allem den Siemens Healthineers zu verdanken, die ihren Sitz in Erlangen haben. Aber auch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, mit ihrer renommierten Medizinischen Fakultät, trägt zum guten Ruf bei. Hinzu kommen 500 weitere Unternehmen, die in der Medizintechnik tätig sind und 65 Krankenhäuser mit jährlich 850.000 Patienten, die von der Forschung direkt profitieren. In dem Verein „Medical Valley e.V.“ kommen Ärzte und Unternehmen zusammen, um die Strukturen in der Gesundheitsversorgung langfristig zu optimieren. Um die hellsten Köpfe und klügsten Ideen der Branche zu fördern, schreibt der Verein seit letztem Jahr den Medical Valley Award aus. Den haben auch die Start-Ups gewonnen, die an den oben genannten Technologien arbeiten: KuRSDeoxy Technologies und Irubis. Bis zu 250.000€ erhielten die Gewinnerteams, sowie Zugang zu einem großen Netzwerk aus gleichgesinnten Experten. 

Videoproduktion in Erlangen, Würzburg und München.

Wir durften die fünf Sieger der letzten Runde in kurzen Videos vorstellen. Der Zuschauer bekommt einen Einblick in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und erfährt, wie sie den Herausforderungen der Medizin im 21. Jahrhundert entgegentreten – und wie ihnen der Gewinn jetzt schon geholfen hat.

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